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Innogy baut neue Firmenzentrale

Essen – Die Innogy SE hat sich als Zukunftsgesellschaft vom Mutterkonzern RWE abgespalten und wird seit Oktober 2016 eigenständig an der Börse gehandelt. Nun hat der auf erneuerbare Energien, Netze und Kundenlösungen spezialisierte Energiekonzern die Pläne für eine neue Firmenzentrale in Essen vorgestellt.

Innogy plant zusammen mit dem Essener Immobilienunternehmen Kölbl Kruse den neuen Firmensitz in unmittelbarer Nähe zur Essener Innenstadt. Der sogenannte Innogy Campus soll zentral gelegen, hochmodern und nachhaltig gebaut sein. Der Spatenstich ist bereits für das kommende Jahr geplant.

Terium: Innogy holt digitale Zukunft ins Haus

Wie Innogy mitteilt, wird der Bau im Jahr 2018 beginnen. Ein erster Bauabschnitt soll dann Ende 2020 fertiggestellt werden, die weiteren Gebäude sollen planmäßig bis Mitte des Jahres 2024 folgen. Das Projekt befinde sich noch in der Entwicklungs- und Genehmigungsphase. Der Standort der neuen Firmenzentrale liegt nur wenige Hundert Meter vom Essener Hauptbahnhof entfernt

Peter Terium, Vorstandsvorsitzender der Innogy SE, erklärte: „Der neue Campus wird innovativ, kreativ und grün sein – keine Bürowüste, sondern ein lebendiger Ort der Kommunikation. Wir werden die digitale Zukunft ins Haus holen und ganz neue und moderne Formen der Zusammenarbeit ermöglichen.“ Auch Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen (CDU) kommentierte das Bauvorhaben des Energiekonzerns: „Die Energiewirtschaft ist einer der bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren in Essen.“ Die Neuentwicklung des Innogy Campus entlang der Huyssenallee werde den Wirtschaftsstandort Essen langfristig stärken.

Innogy wird Hauptmieter der rund 100.000 Quadratmeter Mietfläche

Die Innogy SE wird die neuen Büroflächen mieten. Vermieter und Entwickler ist das Immobilienunternehmen Kölbl Kruse. Gemeinsam haben Innogy und Kölbl Kruse den Entwurf des Architekturbüros Baid für den neuen Campus ausgewählt, der jetzt fortentwickelt und an die speziellen Anforderungen angepasst werden soll. „Dies ist eines der besten Grundstücke im gesamten Ruhrgebiet“, so Dr. Marcus Kruse, geschäftsführender Gesellschafter der Kölbl Kruse GmbH. Das Gesamtkonzept für den Campus umfasst ein Grundstück von knapp 31.000 Quadratmetern sowie rund 100.000 Quadratmetern Mietfläche. Innogy wird Hauptmieter. Im ersten Bauabschnitt wird ein Gebäude mit rund 18.000 Quadratmetern errichtet.

© IWR, 2017

27.07.2017

 



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