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Weltec Biopower setzt auf Gülle- und Gärresteaufbereitung

Vechta - Die neue Düngeverordnung erhöht den Handlungsdruck auf die Landwirte. Der Biogas-Spezialist Weltec Biopower spürt ein hohes Interesse am Thema Gülle- und Gärresteaufbereitung.

Die seit 1. Juni 2017 in Kraft getretene Düngemittelverordnung bringt für Landwirte zahlreiche Veränderungen mit sich. Neben der Düngebedarfsermittlung gelten u.a. neue Ausbringungsbeschränkungen für stickstoff- und phosphorhaltigen Dünger. Hier setzt Weltec Biopower mit nachhaltigen Lösungen an.

Kumac System von Weltec Biopower reduziert Gülle- und Gärrestaufkommen Speziell das Thema Gülle- und Gärrestaufbereitung steht durch die Düngemittelverordnung für viele Landwirte im Fokus. Mit dem richtungweisenden Kumac System bietet Weltec ein technisch ausgereiftes Verfahren zur effizienten Reduktion des Gülle- und Gärrestvolumens an, teilte das Unternehmen mit. In einem mehrstufigen Prozess wird reines Wasser gewonnen und somit das Gärrestvolumen um über 50 Prozent reduziert. Durch die Aufkonzentration der Nährstoffe sind weniger Gülletransporte nötig und auch die Ausbringung des Düngers auf dem Feld kann präzisiert werden.

Agrargenossenschaft setzt auf Kumac-System Um eine nachhaltige Lösung zu schaffen, hat jetzt eine deutsche Agrargenossenschaft in eine Kumac Anlage investiert. Der Betrieb aus dem sächsischen Vogtland bewirtschaftet eine Fläche von rund 1.800 Hektar und ist auf Bioenergieerzeugung, Futterpflanzenproduktion und Milchviehhaltung spezialisiert. Die jährlich anfallenden 70.000 Tonnen Rindergülle werden zunächst in einer Biogasanlage energetisch verwertet. Mit der Inbetriebnahme der Kumac Anlage im Spätsommer 2019 werden die Gärreste dann zu einem hochwertigem und transportwürdigen Dünger sowie zu klarem Wasser veredelt, teilte Weltec mit. Die gesamte Anlage läuft wartungsfrei und beansprucht keinerlei Wärme, sodass das Wärmekonzept der Biogasanlage unverändert beibehalten werden kann.

© IWR, 2018

20.09.2018