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Besser als erwartet: Prokon erzielt Jahresüberschuss und schüttet Dividende aus

© Prokon e.G.© Prokon e.G.

Itzehoe - Deutschlands größte Energiegenossenschaft hat im vergangenen Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 110 Mio. Euro erzielt. Wie die Genossenschaft weiter mitteilt, wird eine Dividende in Höhe von 4,65 Prozent ausgeschüttet, insgesamt 10,9 Mio. Euro.

„Trotz erheblicher Kostensteigerungen und Engpässen bei der Lieferung von Ersatzteilen stellt sich das Geschäftsjahr positiv dar. Das zeigt: Durch unser diversifiziertes Geschäftsmodell steht die Genossenschaft auf einem sehr soliden Fundament“, so Henning von Stechow, Vorstandsvorsitzender von Prokon, bei der Generalversammlung am 8. Juni in Magdeburg.

Prokon hat 2023 gut eine Milliarde Kilowattstunden Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt. „Der Jahresüberschuss von 12,1 Mio. Euro liegt über unserem Plan. Damit schließen wir trotz gestiegener Kosten am erfolgreichen Kurs der Jahre vor Beginn der Energiekrise an“, erläutert Katharina Beyer, Vorständin von Prokon, die Zahlen. Im Jahr 2021 hatte der Jahresüberschuss 12 Mio. Euro betragen, im Jahr 2022 waren es 23 Mio. Euro, allerdings durch den Sondereffekt hoher Strompreise während der Energiekrise.

Für die kommenden Jahre bleibt der Vorstand optimistisch, auch wenn die Herausforderungen bleiben, so Henning von Stechow.

Die Prokon Regenerative Energien eG ist mit knapp 40.000 Mitgliedern die mitgliederstärkste Energiegenossenschaft in Deutschland. Besonderer Fokus des Unternehmens liegt auf einer bürgernahen Stromproduktion und -versorgung auf Basis erneuerbarer Energien.

© IWR, 2024

11.06.2024