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Grünes Licht nach Referendum: Schweiz setzt auf den Ausbau einheimischer, erneuerbarer Energien

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Bern - Am 9. Juni 2024 haben die Schweizer über den Ausbau der erneuerbaren Energien in der Schweiz abgestimmt. Das "Bundesgesetz über eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien" erhielt eine Zustimmung von 68,72 Prozent der Schweizer Stimmberechtigten.

In der Schweiz soll der Ausbau von Wasser-, Wind-, und Solaranlagen rasch vorangebracht werden, um die Versorgungssicherheit zu verbessern und unabhängiger von ausländischem Strom zu werden. Gegner wollten das Gesetz über ein Referendum kippen, doch die Schweizer haben dies mit einer Zweidrittel-Mehrheit abgelehnt und damit das Gesetzesvorhaben bestätigt.

Im Winter können in der Schweiz Engpässe auftreten, wenn nicht genügend Strom importiert werden kann. Das neue Gesetz schafft vor allem die Grundlage für den Ausbau der einheimischen, erneuerbaren Energien.

Die Photovoltaik-Anlagen sollen vorrangig auf Dächern und an Fassaden errichtet werden. Für Windkraftanlagen und große Solarparks von nationalem Interesse ist vorgesehen, die Genehmigungen zu erleichtern, wenn sie in dafür geeigneten Gebieten geplant werden.

Neben den Wind- und Solarvorhaben will die Schweiz 16 Wasserkraftprojekte realisieren, entweder durch höhere oder neue Staumauern. Bis 2050 will die Schweiz klimaneutral sein.

© IWR, 2024

11.06.2024