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Mehr Leistung: OPES und Fraunhofer entwickeln flexibles Solarmodul für Fahrzeuge

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Berlin - Das Technologieunternehmen OPES Solutions und das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP haben ein flexibles Standard-Solarmodul für den Einbau in Fahrzeugen entwickelt. Der Biegeradius von 15 Grad macht es für sämtliche Fahrzeugoberflächen anwendbar, teilte OPES Solutions mit, Hersteller von kundenspezifischen Off-Grid Solarmodulen.

Das rahmenlose Modul kommt mit einem Zellwirkungsgrad von über 22 Prozent, ist mit 2,9 Millimetern besonders dünn und um 70 Prozent leichter als konventionelle Lösungen.

Gerade der Verkehrssektor bietet ein hohes Potenzial für die Integration von Solarmodulen, beispielsweise in LKWs oder Transportern. In Bussen mit ihren großen Dachflächen kann eine integrierte Photovoltaik bis zu 100 Prozent des Energiebedarfs der Klimaanlage decken, teilte OPES mit.

Laut OPES können integrierte Solarmodule zudem die CO2-Emissionen um bis zu 890 kg pro Jahr senken, den Reichweitengewinn gibt das Unternehmen mit rd. 2.400 Kilometern an.

Bisher scheiterte der Einsatz von Photovoltaik im Fahrzeugbau häufig an Faktoren wie Kosten, Gewicht, Widerstandsfähigkeit und Oberfläche. Die neuen SolFlex-Module sind daher vibrationsresistent, für hohe einseitige Hitzebelastungen ausgelegt und verfügen über eine besonders kratzfeste Oberfläche. Produziert werden die Module im chinesischen Werk in Changzhou.

© IWR, 2021

02.09.2021