Effizienzbranche.de

Branchenportal für Energieeffizienz-Lösungen

Fotolia 37157865 1280 256

E.ON steigt bei US-Energieeffizienz-Dienstleister ein

Düsseldorf - E.ON steigt bei dem US-amerikanischen Unternehmen Enervee ein. Das 2012 gegründete Start-up aus Los Angeles hat eine Energieeffizienz-Plattform entwickelt, mit der die Verbraucher die Energieeffizienz von Haushaltsgeräten und Unterhaltungselektronik vergleichen können.

Mit diesem Investment baut E.ON seine Venture-Capital-Aktivitäten weiter aus. Bisher hat sich das Unternehmen im Rahmen seiner Co-Investment-Aktivitäten an zwölf Start-ups in den USA und Europa beteiligt. Angaben zu der Höhe der Investitionen in diesem Programm macht E.ON nicht, wie ein Sprecher auf Anfrage von IWR Online erklärte.

Enervee-CEO: Kaufverhalten für Elektronikgeräte wird grundlegend verändert

Auf der Vergleichs-Plattform von Enervee wird mittels eines Bewertungsprozesses, dem so genannten Enervee-Score, die Effizienz eines Produktes mit allen anderen Produkten dieser Kategorie verglichen. Darauf aufbauend spricht Enervee Empfehlungen für den Kauf eines Produktes aus. Matthias Kurwig, Mitbegründer und CEO von Enervee, erläutert: „Leicht zugängliche Informationen über Gesamtkosten und Umweltverträglichkeit von Produkten erleichtern Verbrauchern die Kaufentscheidung. Diese Informationen werden künftig direkt beim Produktangebot angezeigt. Der auf den Marktplätzen unserer Partner eingesetzte Enervee-Score wird das Kaufverhalten für Elektronikgeräte grundlegend ändern.“

Energieeffizienz vergleichen: Anwendung für Europa geplant

Ziel dieses Investments ist es laut E.ON, eine gemeinsame, den europäischen Marktbedürfnissen entsprechende, Plattform zu entwickeln. „Durch die Kooperation mit Enervee können wir unsere Kunden zukünftig noch stärker beim Energiesparen unterstützen. Mit dem Enervee-Score ist es möglich, energieeffiziente Geräte speziell für die jeweiligen Bedürfnisse zu empfehlen“, so Susana Quintana-Plaza, Senior Vice President für Technologie und Innovation bei E.ON.

© IWR, 2015