20 Prozent zusätzlich: Hamburg stockt Wärmepumpen-Förderung ab Februar 2025 auf
Zusätzlich zur Basisförderung der Bundesförderung in Höhe von 30 Prozent gewährt die Investitions- und Förderbank Hamburg auf Antrag eine ergänzende Förderung in Höhe von 20 Prozent der Investitionskosten. Die Stadt nimmt dafür pro Jahr mindestens sieben Millionen Euro in die Hand.
Die kombinierte Inanspruchnahme der Bundes- und Landesmittel wurde zudem vereinfacht, indem eine aufschiebende Bedingung in den Liefer- und Leistungsverträgen akzeptiert wird und damit die Beantragung parallel erfolgen kann.
Mit den zusätzlichen 20 Prozent ist es möglich, dass nun auch Wohnungsunternehmen gefördert werden. Dies komme direkt den Mieterinnen und Mietern zugute. Sie können in Hamburg dann immer von der mindestens 50 Prozent der Investitionskosten betragenden Förderung von Bund und Land profitieren.
Jens Kerstan, Senator für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft: „Wärmepumpen sind ein entscheidender Baustein auf dem Weg zu einem klimaneutralen Gebäudebestand. Sie eignen sich nicht nur für Ein- und Zweifamilienhäuser, sondern auch für Reihenhäuser, Mehrfamilienhäuser sowie im gewerblichen Bereich. Unsere Untersuchungen zeigen, dass Wärmepumpen für fast alle Gebäude, die nicht durch Fernwärmenetze erschlossen werden können, eine zukunftsfähige, wirtschaftliche Wärmeversorgung bieten."
Hamburg stellt neben einem klar definierten Informationspfad für den Umstieg auf eine Wärmepumpe eine Wärmepumpen-Potenzialkarte für die Erstinformation sowie einen Wärmepumpenrechner zur Verfügung.
© IWR, 2026
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18.12.2024



