Absichtserklärung: Uniper und New Med Energy sondieren Kooperation bei Flüssiggas und Wasserstoff
Düsseldorf - Das israelische Energieunternehmen New Med Energy und der deutsche Energieversorger Uniper haben eine unverbindliche Absichtserklärung (MoU) unterzeichnet. Ziel ist es, Möglichkeiten einer Zusammenarbeit bei der kurz- und langfristigen Lieferung von Flüssiggas (LNG) und der Produktion von blauem und grünem Wasserstoff zu klären.
Gemäß Absichtserklärung wollen beide Seiten darüber hinaus eine kurzfristige Lieferung von Erdgas über das bestehende Produktions- und Transportsystem und - je nach Verfügbarkeit - über die Transportleitung zwischen Israel und Ägypten prüfen, um Erdgas über LNG-Terminals nach Deutschland zu bringen.
Des Weiteren soll eine langfristige Zusammenarbeit bei der Lieferung von LNG aus der Leviathan-Lagerstätte vor der Küste Israels an Uniper geprüft werden. Dazu ist der Ausbau der bestehenden Leviathan-Infrastruktur (Phase 1B) sowie die Verflüssigung des Gases in einer der bestehenden Anlagen in Ägypten oder einer noch zu errichtenden, unabhängigen, schwimmenden Verflüssigungsanlage in Israel erforderlich.
Gemäß der strategischen Planung von NewMed Energy zielt die Partnerschaft persepktivisch auch auf den Bezug von grüner Energie ab. Neben der möglichen Zusammenarbeit im Bereich von blauem Wasserstoff (erdgasbasiert) steht daher auch eine Kooperation bei grünem Wasserstoff einschließlich Transport von Israel nach Europa auf der Agenda.
„Diese Zusammenarbeit mit New Med Energy passt zu unserer Strategie, unsere Gasversorgungsquellen zu diversifizieren und den Weg in eine dekarbonisierte Welt zu ebnen. Der Bezug von Offshore-Erdgas aus Israels kann die Versorgungssicherheit in Deutschland erhöhen", so Uniper CCO Niek den Hollander.
© IWR, 2026
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09.11.2022



