Array Technologies enttäuscht: Array Technologies steigert Umsatz 2025 um 40 Prozent - Rekord-Auftragsbestand – Aktie stürzt dennoch ab
Array Technologies hat im vierten Quartal 2025 einen Umsatz von 226,0 Mio. US-Dollar erzielt. Gegenüber dem Vorjahresquartal ist das ein Verlust von 18 Prozent (Q4 2024: 275,2 Mio. USD). Die Bruttomarge lag bei 8,6 Prozent, das bereinigte EBITDA bei 11,2 Mio. US-Dollar (Q4 2024: 45,2 Mio. USD). Unter dem Strich fiel ein Nettoverlust von 161,2 Mio. US-Dollar beziehungsweise minus 1,06 US-Dollar je Aktie an (Q4 2024: -141,2 Mio. USD, -0,93 USD/Aktie). Belastet wurde das Ergebnis unter anderem durch eine einmalige Abschreibung auf Lagerbestände sowie eine nicht zahlungswirksame Goodwill-Wertminderung im Zusammenhang mit einer früheren Übernahme.
Für das Gesamtjahr 2025 weist Array einen Umsatz von 1,28 Mrd. US-Dollar aus, was einem Plus von 40 Prozent entspricht (2024: 915,8 Mio. USD). Das bereinigte EBITDA erreichte 187,6 Mio. US-Dollar (2024: 173,6 Mio. USD). Dennoch blieb das Unternehmen auch auf Jahressicht mit einem Nettoverlust von 112,0 Mio. US-Dollar in den roten Zahlen, konnte den Nettoverlust gegenüber dem Vorjahr damit allerdings deutlich verringern (-296,1 Mio. USD). Der Auftragsbestand summierte sich zum 31. Dezember auf 2,2 Mrd. US-Dollar.
„Array hat ein außergewöhnliches Jahr abgeschlossen, in dem wir erneut die Widerstandsfähigkeit und Agilität unseres Geschäfts unter Beweis gestellt haben“, ordnet CEO Kevin Hostetler das Geschäftsjahr 2025 ein. Der Rekord-Auftragsbestand spiegele die gezielten Investitionen wider, die Array in die Stärkung der Vertriebsorganisation, die Intensivierung der Kundenbeziehungen sowie die Weiterentwicklung des Produktportfolios und der technischen Vertriebskompetenzen getätigt habe. Das Mengenwachstum von 35 Prozent habe die Branchentrends übertroffen, so Hostetler weiter.
Für 2026 stellt das Unternehmen einen Umsatz zwischen 1,4 und 1,5 Mrd. US-Dollar sowie ein bereinigtes EBITDA von 200 bis 230 Mio. US-Dollar in Aussicht. Der bereinigte Gewinn pro Aktie soll bei 0,65 bis 0,75 USD liegen. Damit fällt der Ausblick deutlich schwächer aus, als von Analysten im Mittel erwartet. Diese hatten im Mittel für 2026 mit einem EBITDA von 256,4 Mio. US-Dollar und einen Gewinn pro Aktie von 0,88 US-Dollar gerechnet.
An der Börse enttäuscht Array insbesondere mit dem defensiven Ausblick für 2026. Zudem haben mehrere große Analystenhäuser die Preisziele der Aktie nach unten angepasst oder Ratings reduziert (unter anderem Downgrade durch Deutsche Bank und Zielkürzungen durch RBC Capital und Oppenheimer). Die im regenerativen Aktienindex RENIXX World gelistete Aktie ging gestern auf Tauchstation und gab an der Börse Stuttgart um 27,7 Prozent auf 6,72 Euro nach (Schlusskurs, 26.02.2026).
© IWR, 2026
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