Bund und Land fördern: Neue Batteriefabrik von Northvolt in Heide sichert Arbeitsplätze im Norden
Die Förderung steht noch unter dem Vorbehalt der beihilferechtlichen Genehmigung durch die Europäische Kommission. Die Bundesregierung in Zeiten des wachsenden globalen Wettbewerbs direkte Anreize für die Ansiedlung von Schlüsseltechnologien, wie z.B. Batteriezellen, in Deutschland setzen. Im Fall von Northvolt wird die Förderung nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums eine milliardenschwere private Investition freisetzen, die 3000 direkte Arbeitsplätze in Heide und Tausende weitere in der umliegenden Industrie und im Dienstleistungssektor schaffen wird.
Das jährliche Produktionsvolumen nach dem Hochlauf der Northvolt-Fabrik wird 60 GWh betragen und rund eine Million Elektrofahrzeuge mit hochwertigen Batteriezellen aus deutscher Produktion versorgen.
Zusätzlich zu dem bestehenden IPCEI-Projekt wird derzeit eine Förderung auf der Grundlage des "Temporary Crisis and Transition Framework" (TCTF) vorbereitet. Sollte die EU-Kommission die Finanzierung genehmigen, wird der TCTF erstmals in Deutschland zur Anwendung kommen.
Weitere wichtige Schritte vor Ort sind neben dem Notifizierungsverfahren bei der EU-Kommission die vorbereitenden Arbeiten vor Ort für den Bau der Fabrik und die endgültige Baugenehmigung. Alle Beteiligten streben an, diese Voraussetzungen im Jahr 2023 zu erfüllen, damit die Bauarbeiten beginnen können und die Auslieferung von Batteriezellen aus Heide im Jahr 2026 starten kann.
© IWR, 2025
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