Bundesnetzagentur verzeichnet hohe Beteiligung: Dezember-Ausschreibung der BNetzA für PV-Anlagen des ersten Segments deutlich überzeichnet
Die Runde war erneut deutlich überzeichnet. Insgesamt wurden 634 Gebote mit einem Volumen von 5.247 MW eingereicht - mehr als doppelt so viele wie in der Vorrunde. Das ausgeschriebene Volumen lag bei 2.328 MW.
„Nach zwei Ausschreibungen mit einer rückläufigen Anzahl an Geboten wurden in dieser Runde mehr als doppelt so viele Gebote wie in der Vorrunde eingereicht. Die hohe Beteiligung zeigt, dass die Rahmenbedingungen in den Ausschreibungen attraktiv sind“, erklärte Behördenpräsident Klaus Müller.
262 Gebote mit einem Umfang von 2.341 MW erhielten einen Zuschlag, 61 Gebote wurden vom Verfahren ausgeschlossen. Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Zuschlagswerte liegen zwischen 4,40 ct/kWh und 5,30 ct/kWh. Der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert beträgt 5,00 ct/kWh und liegt damit leicht über dem Wert der Vorrunde mit 4,84 ct/kWh.
Regional entfiel das größte Zuschlagsvolumen erneut auf Bayern mit 901 MW und 112 Zuschlägen. Es folgen Sachsen-Anhalt mit 282 MW (24 Zuschläge) und Brandenburg mit 216 MW (16 Zuschläge).
Im Hinblick auf die Anlagenart dominieren Projekte entlang von Autobahnen und Schienenwegen. Auf diese Flächenkategorie entfallen 125 Zuschläge mit insgesamt 1.150 MW. Weitere 874 MW (88 Projekte) wurden auf Acker- oder Grünlandflächen in benachteiligten Gebieten bezuschlagt. Hinzu kommen 30 Zuschläge mit einem Volumen von 204 MW in der Kategorie „besondere Solaranlagen“. Bei diesen Projekten wird dieselbe Fläche neben der Stromerzeugung für einen weiteren Zweck, wie etwa zur Landwirtschaft, genutzt.
© IWR, 2026
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