Daldrup bohrt für ATW: Daldrup & Söhne AG erhält Millionenauftrag für Geothermieprojekt bei München
Oberhaching / Ascheberg - Das Bohrtechnikunternehmen Daldrup & Söhne AG hat einen Generalunternehmerauftrag über rund 16,8 Millionen Euro für ein Tiefengeothermieprojekt in Geiselbullach bei München erhalten. Auftraggeber ist die Amperland Thermalwärme GmbH (ATW), eine Tochtergesellschaft des Gemeinsamen Kommunalunternehmens für Abfallwirtschaft (GfA) mit Sitz in Olching.
Im Rahmen des Projekts sollen zwei abgelenkte Tiefenbohrungen mit Längen von rund 2.430 und 3.300 Metern auf dem Gelände des Heizkraftwerks Geiselbullach abgeteuft werden. Der Bau des Bohrplatzes soll im September 2025 beginnen, die eigentlichen Bohrarbeiten sind von Dezember 2025 bis Mai 2026 vorgesehen.
Daldrup-Vorstandschef Andreas Tönies erklärte: „Es ist beeindruckend zu sehen, mit welcher Entschlossenheit die Städte und Gemeinden rund um München die Wärmewende vorantreiben.“ Die Bohrungen sind im Süddeutschen Molassebecken geplant, dessen geologische Schichten laut Unternehmen gut erforscht und für die Nutzung von Thermalwasser geeignet sind. „Wir befinden uns bereits in Gesprächen mit weiteren potenziellen kommunalen wie privatwirtschaftlichen Auftraggebern“, so Tönies.
Finanziell unterstützt wird das Projekt durch die Bundesförderung effiziente Wärmenetze (BEW). Ein entsprechender Förderbescheid über 8,8 Millionen Euro liegt vor. Laut ATW soll mit dem Vorhaben nicht nur das Fernwärmenetz der Stadtwerke Olching ausgebaut, sondern erstmals in Deutschland auch eine thermische Abfallverwertung mit Geothermie kombiniert werden.
© IWR, 2026
Neue Förderrunde für THWS-Wasserstoffflugzeug: THWS und Kasaero erhalten Bundesförderung für Antriebsentwicklung – Zulassung für „Taifun" läuft
Repowering in Nordhessen: Naturstrom ersetzt vier Altanlagen mit 2,5 MW durch zwei Anlagen mit 14 MW
Scatec-Aktie klettert um 2,7 Prozent: Scatec nimmt 142-MW-Solarpark Rio Urucuia in Brasilien in Betrieb
Alterric mit vollem Erfolg bei BNetzA-Ausschreibung: Alterric sichert sich Zuschlag für alle sechs eingereichten Projekte mit 242 MW
OX2 setzt auf hybride Energiesysteme: OX2 investiert in 50-MW-Batteriespeicher am Windpark Fageråsen
Das könnte Sie auch noch interessieren
Original-Pressemitteilungen Energiewirtschaft
Energiejobs-Newsletter mit aktuellen Stellenangeboten
Stromrechner - Anbieter wechseln und Geld sparen
25.08.2025



