Energiepark Bad Lauchstädt: Kapazitätsvertrag komplettiert Wertschöpfungskette für Grünen Wasserstoff
Nachdem erst kürzlich der Liefervertrag mit der Total Energies Raffinerie Mitteldeutschland geschlossen wurde, ermöglicht dieser Vertrag zwischen den Konsortialpartnern, dass der auf Basis von Windstrom in der Elektrolyse produzierte Grüne Wasserstoff von Bad Lauchstädt über die umgestellte Gasleitung zur Raffinerie in Leuna transportiert werden kann und damit auch den Kunden zuverlässig erreicht.
„Inmitten herausfordernder Rahmenbedingungen haben wir als Elektrolyse Mitteldeutschland GmbH und künftige Betreibergesellschaft des 30 MW-Elektrolyseurs mit dem Wasserstoffliefervertrag und dem Kapazitätsvertrag zwei Abschlüsse von herausragender Bedeutung für den zukünftigen Projekterfolg des gesamten Energiepark Bad Lauchstädt tätigen können“, so Sebastian Pflüger von der VNG Handel & Vertrieb GmbH und Geschäftsführer der Elektrolyse Mitteldeutschland GmbH.
„Für die anstehende Lieferung des Grünen Wasserstoffs in Richtung der Total Energies Raffinerie Leuna ist es uns gelungen, Erzeugung und Abnahme mit der notwendigen Transportkapazität vertraglich zu koppeln. Das ist wegweisend und ein wichtiger Meilenstein für das Gelingen der Energiewende“, ergänzt Bastian Untiet von Uniper und ebenfalls Geschäftsführer der Elektrolyse Mitteldeutschland GmbH.
„Damit senden wir ein starkes Signal an die Politik, den Aufbau des deutschlandweiten Wasserstoffkernnetzes entschlossen zu unterstützen, denn ohne verbindende Infrastruktur bliebe Bad Lauchstädt eine Insellösung – und das kann niemand ernstlich wollen“, ordnet Ontras-Geschäftsführer Ralph Bahke ergänzend ein.
Bis der erste Grüne Wasserstoff im Jahr 2025 an die Total Raffinerie Leuna ausgeliefert werden kann, wird nun zunächst bis zum Frühjahr 2024 der Windpark fertiggestellt und parallel bis 2025 der Elektrolyseur errichtet. Zudem wird die umgestellte Gasleitung mit einer kurzen Anschlussleitung bis zur Raffinerie in Leuna verlängert werden.
© IWR, 2025
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