Energiequelle stärkt Schutz kritischer Energieinfrastruktur: Energiequelle erhält ISO 27001-Zertifizierung mit Erweiterung um ISO 27019 für Energiewirtschaft
Kallinchen - Mit der zunehmenden Digitalisierung der Energiewirtschaft steigen auch die Anforderungen an den Schutz sensibler Steuerungs- und Netzsysteme. Die Energiequelle GmbH hat ihr Informationssicherheits-Managementsystem vor diesem Hintergrund weiterentwickelt und die bestehende Zertifizierung nach ISO/IEC 27001:2022 um den branchenspezifischen Standard ISO/IEC 27019:2024 erweitert.
Zertifiziert werden dabei die Informationssicherheitsprozesse des Unternehmens, insbesondere für den Betrieb von Leitwarten, die Erzeugungsanlagen sowie elektrische Verteilnetze steuern und überwachen. Damit trägt Energiequelle den gestiegenen Anforderungen an den Schutz kritischer Infrastrukturen Rechnung.
Die ISO/IEC 27001 definiert grundlegende Anforderungen an ein strukturiertes Informationssicherheits-Managementsystem. Die zusätzlich integrierte ISO/IEC 27019 konkretisiert diese Vorgaben für die Energiewirtschaft und adressiert Risiken an der Schnittstelle zwischen klassischer IT und operativer Betriebstechnik, etwa in Steuerungs- und Automatisierungssystemen.
Ziel der Zertifizierung ist es, Sicherheitsrisiken systematisch zu identifizieren, zu bewerten und zu minimieren. Dazu gehören insbesondere Schutzmaßnahmen gegen unbefugte Zugriffe, Systemstörungen oder Manipulationen von Betriebsdaten.
Das aktualisierte Zertifikat wurde am 15. März 2026 durch TÜV Nord Cert ausgestellt und gilt für mehrere Leitwartenstandorte der Energiequelle GmbH. Grundlage ist die Erklärung zur Anwendbarkeit vom 16. Februar 2026.

„Die Zertifizierung unterstreicht den Anspruch von Energiequelle, Informationssicherheit nicht nur normkonform, sondern auch betrieblich wirksam in den Kernprozessen des Unternehmens zu verankern“, so Dirk Rampenthal, Leiter Zertifizierungen und Services bei Energiequelle.
Energiequelle entwickelt, baut und betreibt seit 1997 Anlagen im Bereich erneuerbarer Energien und beschäftigt mehr als 450 Mitarbeitende an rund 20 Standorten in Europa und Südafrika. Bislang hat das Unternehmen mehr als 800 Anlagen erfolgreich errichtet.
© IWR, 2026
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