Joint Venture: Stadtwerke München und Erdwärme Grünwald bauen Geothermienutzung weiter aus
Die Ergebnisse umfangreicher seismischer Messungen zu Thermalwasservorkommen südlich von München sind nach SWM-Angaben vielversprechend. Basierend auf diesen Auswertungen beabsichtigen die beiden Unternehmen unter anderem südlich von Grünwald eine neue Geothermieanlage zu errichten. Von hier aus könnte dann weiteres Potenzial in der Region erschlossen werden.
Ein weiterer Schwerpunkt der Zusammenarbeit ist die Verteilung der Wärme in die Fernwärmenetze Grünwald, München und Unterhaching. Gemeinsam sollen nun die dafür notwendigen Transportleitungen zwischen den Anlagen und Netzen gebaut werden.
Der Auftrag für die Machbarkeits-Untersuchungen der Fernwärmleitungen wurde erteilt. Hier soll nun geklärt werden, wie bestehende und neue Standorte am besten angeschlossen werden können. Dabei gilt es auch, technische Lösungen für schwierige Bereiche zu finden, wie etwa Wasserschutzgebiete oder Bahnlinien.
„Das Projekt tritt jetzt in eine spannende Phase ein. Geothermieanlagen zu bauen, das sind wir gewohnt. Doch die Vernetzung mehrerer Anlagen und Fernwärmenetze über teils weite Strecken bei, aufgrund der Größe der Netze, unterschiedlichen Gegebenheiten, das wird die hohe Kunst. Hilfreich sind hier für uns die positiven Erfahrungen aus dem erfolgreichen geothermischen Netzverbund zwischen Grünwald und Unterhaching“, begrüßt Andreas Lederle die Zusammenarbeit.
© IWR, 2026
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15.08.2022



