Marktumfeld schwieriger: MVV im Geschäftsjahr 2024 auf Kurs - Prognose bestätigt
So erhöhten sich die Umsatzerlöse in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres auf rund 4,4 Mrd. Euro (1. HJ des Vorjahres: 4,1 Mrd. Euro). Dies war insbesondere auf die Erfüllung von Termingeschäften zurückzuführen, die noch auf einem höheren Strompreisniveau abgeschlossen worden waren.
„Wir bewegen uns bereits seit einigen Monaten in einem herausfordernden Marktumfeld, das insbesondere durch rückläufige Energiepreise an den Großhandelsmärkten sowie allgemeine Unsicherheiten gekennzeichnet ist. Wie erwartet lag daher unser Adjusted EBIT im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2024 mit 299 Mio. Euro deutlich unter dem Vorjahreswert“, erklärte Dr. Georg Müller, Vorstandsvorsitzender von MVV.
Im vorangegangenen Geschäftsjahr hatten noch positive Einmaleffekte wie Veräußerungserlöse aus dem Verkauf von Beteiligungen sowie eine außergewöhnliche, großhandelspreisbedingte Entwicklung im Geschäftsfeld Commodity Services das Ergebnis beflügelt.
Im ersten Halbjahr 2024 wirkten sich vor allem höhere Ergebnisbeiträge aus dem Betrieb eigener Windkraftanlagen und aus dem Umweltgeschäft, das im Berichtszeitraum noch von höheren Stromerlösen profitieren konnte, positiv auf das Ergebnis aus. Außerdem erwirtschaftete MVV höhere Erträge in der Erzeugung und dem Netzgeschäft, während die Ergebnisse im Projektentwicklungsgeschäft geringer ausfielen.
Für das volle Geschäftsjahr 2024 bestätigt MVV die bisherige veröffentlichte Prognose. Aus operativer Sicht geht das Energieunternehmen unverändert davon aus, dass das Adjusted EBIT des Konzerns zwischen 360 und 440 Mio. Euro liegen wird.
© IWR, 2026
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