Megaprojekt gestartet: IB Vogt nimmt Rekord-Solarcluster mit Jinkosolar-Modulen in Spanien in Betrieb
Das Megaprojekt mit einer kumulierten Leistung von 513 MWp erstreckt sich über eine Gesamtfläche von rund 666 Hektar in den Regionen Kastilien und León und umfasst die vier Solarparks Serbal (174 MWp), Castaño (134 MWp), Pato (110 MWp) und Baobab (95,1 MWp). Es zählt zu den größten Solarentwicklungen des Landes und unterstreicht die zentrale Rolle von Solarenergie in Spaniens Dekarbonisierungsstrategie.
Lieferant der Solarmodule ist der zu den weltweit größten Solarherstellern zählende chinesische Konzern Jinkosolar. Verbaut wurden moderne N-Typ TOPCon Tiger Neo Module. Die erwartete Stromerzeugung des Solarclusters liegt nach Unternehmensangaben bei jährlich rund 1,036 Mrd. kWh (1.036 GWh). Das reicht rechnerisch aus, um etwa 300.000 Haushalte mit Solarstrom zu versorgen – und vermeidet jährlich mehr als 480.000 t CO2-Emissionen.
„Das Segovia Cluster steht als Leuchtturm dafür, was starke Partnerschaften und gemeinsame Ambitionen erreichen können“, so Frank Niendorf, VP Europa bei Jinkosolar über das Projekt. „Die Energiewende ist weit mehr als eine strategische Option – sie ist eine ethische Verpflichtung. Spanien hat eine einmalige Chance, Europa in der Transformation zu sauberer, günstiger und widerstandsfähiger Elektrifizierung anzuführen“, ergänzt Andreas Schell, CEO von IB Vogt.
Mit der Inbetriebnahme zeigt das Segovia Cluster, wie nachhaltige und wirtschaftlich tragfähige Großprojekte in der europäischen Solarbranche realisiert werden können und welchen Beitrag technologische Innovation und partnerschaftliche Zusammenarbeit zur Energiewende leisten.
Das Projekt wurde durch langfristige Stromabnahmeverträge (PPAs) mit internationalen Unternehmen wie Thermo Fisher Scientific und Corning Incorporated abgesichert. Zudem legte IB Vogt einen Fokus auf die Entwicklung des Clusters unter Berücksichtigung ökologischer, wirtschaftlicher und sozialer Aspekte. Die Umweltmaßnahmen im Bauprozess umfassten Flora- und Faunabeobachtungen, Lärmanalysen, archäologische Überwachung sowie Oberbodenmanagement. Zudem wurden naturnahe Lebensräume geschaffen.
Die Aktie des RENIXX Konzerns Jinkosolar notiert aktuell mit einem Minus von 1 Prozent bei 17,62 Euro. Gegenüber dem Kurs zum Jahreswechsel steht die Jinkosolar-Aktie damit bei einem Minus von 27 Prozent. Nachdem die Aktie von Januar bis Mai 2025 einen Einbruch von 33,3 Prozent verzeichnete, setzte im Juni bis zum Monatsende eine Erholung um plus 13,8 Prozent ein.
© IWR, 2026
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