Messe und Stadtwerke Berlin: Baustart für Berlins größte Photovoltaik-Dachanlage
Berlin - In Berlin haben die Bauarbeiten für Berlins größte Photovoltaik-Dachanlage begonnen. Auf den Hallendächern des Messegeländes unterm Funkturm werden in den kommenden Monaten Solarmodule mit einer Leistung von 8,5 MW montiert.
Seit Vertragsabschluss im November 2022 konnte das zwischen der Messe Berlin und den Berliner Stadtwerken vereinbarte Projekt umfangreich optimiert werden: Es wurden Module beschafft, die bei gleichen Abmaßen rund sieben Prozent mehr leisten und weitere Dächer konnten statisch bzw. vom Denkmalschutz freigegeben werden.
„Wir wollen die Installation der fast 20.000 Module auf den Messedächern bis Ende kommenden Jahres schaffen, also innerhalb von nur rund 16 Monaten“, sagt Dr.-Ing. Kerstin Busch, Geschäftsführerin der Berliner Stadtwerke.
Die Gesamtanlage auf den Messedächern umfasst eine Nutzfläche von ca. 50.000 Quadratmetern. Sie wird jährlich etwa 7,3 GWh (7,3 Mio. kWh) Ökostrom erzeugen. Rund 80 Prozent davon sollen auf dem Gelände selbst genutzt und 20 Prozent können in das Stromnetz eingespeist werden, teilten die Berliner Stadtwerke mit.
Der Vertrag zwischen der Messe Berlin und den Berliner Stadtwerken basiert auf einem Anlagenpachtmodell mit einer Laufzeit von 25 Jahren. Die Berliner Stadtwerke investieren, die Messe pachtet die Anlage und nutzt den Strom. Positiv: Das Projekt im Volumen von 6 Mio. Euro wird - wegen der gesunkenen Modulpreise - nicht teurer als geplant.
© IWR, 2026
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11.10.2023



