MLK setzt auf Akzeptanz: Zahlungen gemäß EEG stärken Kommunen im Umfeld von Wind- und Solarparks
Ziel des Gesetzgebers ist es, über diese Regelung die Akzeptanz der Energiewende vor Ort zu stärken – ein Hebel, den immer mehr Projektentwickler nutzen. Die ausgezahlten Beträge kann sich der Betreiber dann vom Netzbetreiber erstatten lassen.
Die tatsächliche Höhe der Zahlungen hängt dabei von mehreren Faktoren ab: So ist sie abhängig von der tatsächlich eingespeisten Strommenge, das heißt, fällt der Wind- oder Solarertrag niedriger aus als geplant, reduziert sich die Auszahlung entsprechend.
Auch die MLK Gruppe setzt auf dieses Instrument: Für 2025 rechnet das Unternehmen mit Auszahlungen in Höhe von rund 460.000 Euro an Gemeinden im Umfeld der Anlagen. Bereits 2024 flossen über 200.000 Euro – für beide Jahre summiert sich die Beteiligung auf über 650.000 Euro. Für die Folgejahre prognostiziert MLK sogar jährlich rund 750.000 Euro.
„Die Akzeptanz für die Energiewende beginnt vor Ort. Mit der kommunalen Teilhabe, die uns das EEG mittlerweile ermöglicht, zeigen wir, dass Wind- und Solarenergie nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch einen echten Mehrwert für die Menschen in der Region schaffen“, betont MLK-Geschäftsführer Heinrich Lohmann.
Mit über 30 Jahren Erfahrung zählt MLK zu den etablierten Entwicklern im Bereich der Erneuerbaren. Aktuell betreibt die Gruppe Windenergieanlagen mit einer Leistung von rund 380 MW im Eigenbetrieb. Zum Portfolio gehören zudem mehrere Umspannwerke und Biomassekraftwerke. Bei einer Projektpipeline von derzeit 2,5 GW, plant das Unternehmen den Eigenbestand bis 2030 auf eine Leistung von 1 GW auszubauen. Das Rheinland rückt dabei derzeit mit 10 neuen Projekten verstärkt in den Fokus.
© IWR, 2026
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