Ormat erzielt höhere Strompreise: Ormat verlängert Stromabnahmeverträge für Geothermie-Kraftwerk in Kalifornien
Die überarbeiteten Verträge betreffen eine Leistung von insgesamt 15 Megawatt (MW) aus dem 35-MW-Kraftwerk, das Teil des Mammoth-Geothermiekomplexes von Ormat ist. Die Laufzeit der ursprünglich 2022 geschlossenen Vereinbarungen verlängert sich um fünf Jahre bis 2037. Gleichzeitig steigt der vereinbarte Strompreis laut Unternehmen um rund 27 Prozent gegenüber den bisherigen Konditionen. Die neuen Vertragsbedingungen treten am 1. Oktober 2026 in Kraft.
Neben der verlängerten Laufzeit wurde auch die vertraglich zugesicherte Leistung leicht erhöht: Beide Abnehmer beziehen künftig jeweils 7,5 MW statt bisher 7 MW. Die übrige Produktion des Kraftwerks wird weiterhin an die Southern California Public Power Authority verkauft.
Ormat-CEO Doron Blachar bezeichnete die Vertragsänderung als wichtigen Schritt zur frühzeitigen Sicherung langfristiger Einnahmen. Durch die Neuverhandlung bestehender Stromabnahmeverträge zu aktuellen Marktpreisen verbessere das Unternehmen die wirtschaftliche Grundlage seiner Anlagen und stärke zugleich die Partnerschaften mit regionalen Energieversorgern. Angesichts der steigenden Stromnachfrage trage die Vereinbarung zudem zur Versorgungssicherheit mit erneuerbarer Energie bei.
Ormat gehört zu den weltweit führenden Unternehmen im Bereich Geothermie. Das Unternehmen entwickelt, baut und betreibt Kraftwerke zur Nutzung von Erdwärme und Abwärme und verfügt weltweit über installierte oder entwickelte Kapazitäten von rund 3.600 MW. Neben Geothermie baut Ormat auch sein Geschäft mit Energiespeichern und Solarenergie aus. Die eigene Stromerzeugungsflotte umfasst derzeit rund 1.755 MW, davon der Großteil aus Geothermieanlagen in den USA sowie in mehreren internationalen Märkten.
Die im globalen Aktienindex für Erneuerbare Energien, RENIXX, geführte Ormat-Aktie notiert aktuell mit 95,20 Euro.
© IWR, 2026
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