Ørsted im Wandel: Ørsted streicht ein Viertel der Stellen bis 2027 - Fokus auf Offshore-Wind in Europa - Aktie gibt nach
Ziel ist es laut Ørsted, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und den Fokus klar auf Offshore-Windkraft in Europa zu legen.
Aktuell beschäftigt der RENIXX-Konzern rund 8.000 Mitarbeitende. Die geplante Reduktion auf etwa 6.000 Personen soll in mehreren Schritten erfolgen: Ørsted spricht von natürlicher Fluktuation, Stellenabbau, Verkäufen, Auslagerungen und betriebsbedingten Kündigungen. Bereits im vierten Quartal 2025 sollen rund 500 Stellen wegfallen, davon 235 in Dänemark.
„Das ist eine notwendige Folge unserer Entscheidung, unser Geschäft zu fokussieren“, erklärte CEO Rasmus Errboe. Die Bauaktivitäten für Offshore-Windparks werden in den kommenden Jahren abgeschlossen, was einen geringeren Personalbedarf mit sich bringt. Parallel will Ørsted eine „effizientere und flexiblere Organisation“ aufbauen.
Das Unternehmen setzt weiterhin auf die Umsetzung seines 8,1-Gigawatt-Projektportfolios auf drei Kontinenten und hat bereits Maßnahmen zur Umsetzung seiner neuen Strategie ergriffen - darunter die kürzlich abgeschlossene Kapitalerhöhung zur Stärkung der finanziellen Basis.
Neben dem Rückzug aus ausgewählten Regionen liegt der künftige Fokus auf Offshore-Windkraft in Europa und Teilen des asiatisch-pazifischen Raums. Auch der Betrieb der dänischen Kraft-Wärme-Kopplung soll ein Kernelement bleiben.
Ab 2028 rechnet Ørsted mit jährlichen Einsparungen von rund zwei Milliarden Dänischen Kronen (rund 270 Mio. Euro). Diese sind laut Unternehmen bereits im Geschäftsplan berücksichtigt.
Die Aktie von Ørsted hat gestern um 1,1 Prozent auf 16,35 Euro nachgegeben (09.10.2025, Börse Stuttgart). Auch am heutigen Vormittag gibt der Kurs weiter nach, aktuell steht die Aktie mit -1,8 Prozent bei 16,05 Euro (09:45 Uhr, 10.10.2025, Börse Stuttgart).
© IWR, 2026
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