Prüfungen jetzt bis über 20 MW: Windtest Grevenbroich erweitert FRT-Testkapazitäten für bessere Netzintegration
Der neue 40-Fuß-Container ermöglicht normkonforme Tests unter realitätsnahen Netzfehlerbedingungen – etwa bei Unter- und Überspannungen, Vektorsprüngen und Multi-Dips – ohne aufwendige Umbauten. Damit, so Windtest, könne die Prüfeinrichtung – als einer der wenigen Anbieter überhaupt – nun Erzeugungseinheiten unterschiedlichster Leistungsklassen, auch über 20 MW, flexibel und zuverlässig prüfen.
„Mit unserem einzigartigen MV-FRT-Container setzen wir auf modernste Technologie, die es uns ermöglicht, Eigenschaften zur Netzstabilität auf höchstem Niveau nachzuweisen und unterschiedliche elektrische Erzeugungseinheiten nach den neuesten technischen Normen zu prüfen“, erklärt Geschäftsführerin Monika Krämer. Die vierte Generation des mobilen Testsystems wurde gemeinsam mit dem langjährigen Partner EESYST entwickelt.
Durch Verbesserungen wie verdoppelten Schaltelemente, höheren Impedanzen und einer optimierten Architektur gewährleistet das neue System nach Angaben der Test- und Prüfeinrichtung präzise Simulationen komplexer Netzsituationen. Sicherheitsfunktionen wie Not-Aus-Systeme, Videoüberwachung, Temperatursensorik und Wärmebildkamera sorgen für maximale Betriebssicherheit.
Die Tests erfolgen unter anderem nach internationalen Standards wie FGW TR3 und IEC 61400-21-1 und unterstützen Hersteller, Netzbetreiber sowie Projektentwickler bei der Integration neuer Technologien ins Netz. Besonders relevant ist die Möglichkeit des phasenbedingten Schaltens – entscheidend für die Validierung von Modellen in der Netzsimulation.
Mit dieser technologischen Aufrüstung sieht sich Windtest Grevenbroich weiterhin als führender, unabhängiger Messdienstleister im Bereich der Energiewende positioniert, der damit einen wichtigen Beitrag zur sicheren Einbindung moderner Stromerzeuger in zukünftige Netzstrukturen leistet.
© IWR, 2026
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