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Regionalpläne: Windbranche sieht Arbeitsplätze in Brandenburg gefährdet

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Potsdam - Unter dem Motto „Windkraft ist unser Beruf“ haben heute ca. 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Unternehmen der Windbranche vor dem Brandenburger Landtag demonstriert. Grund ist ein Gesetzesentwurf der Landesregierung: Dieser könnte den geordneten Ausbau der Windenergie in weiten Teilen des Landes auf Jahre hinaus blockieren.

Nach den Plänen der brandenburgischen Landesregierung sollen in Gebieten ohne gültigen Regionalplan für die Dauer von zwei Jahren grundsätzlich keine Windenergieanlagen mehr genehmigt werden. Ausnahmen sollen im Einzelfall möglich sein. Diese Einzelfallentscheidungen sind nach Meinung der Windbranche allerdings unrealistisch. „Das Gesetz würde Windprojekte blockieren, die im Einklang mit den Zielen sowohl der Regionalplanung als auch der Landesregierung stehen“, so Jan Hinrich Glahr, Landesvorsitzender des Bundesverbandes Windenergie in Berlin/Brandenburg weiter.

„Wir befürchten einen massiven Fadenriss in den Auftragsbüchern der Unternehmen, von dem nicht nur die Windenergieunternehmen selbst betroffen sind, sondern auch viele Dienstleister und Handwerksbetriebe, die vom geordneten Ausbau der Windenergie in Brandenburg profitieren.“ Laut Landesverband zählt die Windbranche in Brandenburg ca. 9400 direkte und indirekte Beschäftigte. Glahr fordert "dringend notwendige Nachbesserungen in dem Gesetzentwurf".

© IWR, 2019

30.01.2019