RWE gewinnt in britischer Wind- und Solarausschreibung: RWE erhält Zuschläge für 290 MW Solar- und Windprojekte in Großbritannien
Essen - Der Energiekonzern RWE hat sich in der siebten britischen Ausschreibungsrunde für erneuerbare Energien (AR7) langfristige symmetrische Differenzverträge (CfD) für insgesamt 290 Megawatt Solar- und Onshore-Windkapazität gesichert. Das Unternehmen erhielt Zuschläge für fünf Solarprojekte (Raspberry, Belvoir, Honeyhall, Quarry, Brinsea) mit zusammen 215 MW zu einem Preis von 65,23 GBP/MWh (~7,49 ct/kWh) sowie für drei Onshore-Windprojekte (Enoch Hill 2, Clachaig Glen, Golticlaqy) mit 76 MW zu 72,24 GBP/MWh (~8,29 ct/kWh) (jeweils Preisbasis 2024).
Die CfDs laufen über 20 Jahre. Bei diesen symmetrischen CfDs gilt ein fester Strike Price: Liegt der Marktpreis unter dem Strike Price, erhält RWE die Differenz vom britischen Staat; liegt der Marktpreis darüber, muss RWE die Differenz zurückzahlen. Damit werden die Einnahmen kalkulierbarer und das Preisrisiko vollständig abgebildet. Bei den CfDs in Großbritannien wird der Strike Price an den britischen Verbraucherpreisindex (CPI – Consumer Price Index) gekoppelt. Das heißt, die Mindestvergütung steigt jährlich automatisch mit der Inflation, gemessen am CPI.
Die neu bezuschlagten Projekte können rechnerisch rund 240.000 britische Haushalte jährlich mit Strom versorgen. Für RWE bedeutet der Erfolg einen weiteren Ausbau der starken Marktposition im Vereinigten Königreich. Bereits heute betreibt das Unternehmen dort Onshore-Windparks mit 730 MW sowie Solaranlagen mit 185 MW Leistung. Zusätzlich befinden sich weitere Solar- und Windprojekte mit mehr als 670 MW im Bau.
Katja Wünschel, CEO RWE Renewables Europe & Australia, betonte die strategische Bedeutung des britischen Marktes: „Wir freuen uns sehr, uns in der jüngsten britischen Auktion langfristige Abnahmeverträge für acht Solar- und Onshore-Windprojekte gesichert zu haben. Dieser Erfolg stärkt unsere Projektpipeline in Großbritannien erheblich und unterstreicht die strategische Bedeutung des britischen Marktes für unser Erneuerbaren-Energien-Geschäft."
© IWR, 2026
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10.02.2026



