Solarstrom für Modefirma: R.Power und schwedische H&M-Gruppe unterzeichnen langfristigen Stromvertrag
Warschau - Im November 2024 hat die polnische R.Power einen Stromabnahmevertrag (PPA) mit der H&M-Gruppe abgeschlossen. Es ist vorgesehen, jährlich 50 GWh (50 Mio. kWh) saubere Solarenergie ins Netz einzuspeisen, teilte der Projektentwickler mit. Über den Solarstrom-Liefervertrag wird der H&M-Gruppe erneuerbare Elektrizität für ihre Geschäftstätigkeiten in Polen bereitgestellt.
Derzeit stammen 94 Prozent des von der H&M-Gruppe für ihre Betriebe bezogenen Stroms aus erneuerbaren Quellen. Um ihre Dekarbonisierungsziele zu erreichen, will H&M bis 2040 mindestens 50 Prozent des erneuerbaren Stroms aus Neuanlagen über Stromlieferverträge beziehen. Der Vertrag mit R.Power ist der erste PPA, den die Gruppe in Polen abgeschlossen hat.
„Dieser PPA-Vertrag mit der H&M-Gruppe ist ein bedeutender Schritt zur Stärkung unserer Führungsposition im Bereich der erneuerbaren Energien. Wir schätzen das unerschütterliche Engagement der H&M-Gruppe bei der Umsetzung ihrer Nachhaltigkeitsstrategie. Das Engagement der Gruppe, Netto-Null-Emissionen zu erreichen, ist ein Vorbild für andere Unternehmen auf dem polnischen Markt“, sagte Tomasz Sek, Vorstandsmitglied und Mitgründer von R.Power.
Ulrika Leverenz, Leiterin der Abteilung für grüne Investitionen der H&M-Gruppe: "Seit mehreren Jahren untersucht die H&M-Gruppe Möglichkeiten, durch Stromabnahmeverträge (PPAs) zur Einspeisung erneuerbarer Elektrizität in die weltweiten Stromnetze beizutragen, und wir freuen uns, unseren ersten Vertrag in Polen mit R.Power zu unterzeichnen. Angesichts der Umweltauswirkungen der Modebranche sehen wir großen Wert darin, zur Erzeugung sauberer Energie beizutragen.“
Die H&M-Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2040 Netto-Null-Emissionen zu erreichen.
© IWR, 2026
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