Übernahme: Shell kauft SBRS und erweitert Angebot für E-Mobilitätlösungen
Die SBRS GmbH mit Hauptsitz in Dinslaken bietet komplette Lösungen für die integrierte E-Ladeinfrastruktur an, von der Planung, Umsetzung bis zum Betrieb und dazugehörige Softwaretools. Zu den aktuellen Kunden des Unternehmens gehören Kommunen sowie öffentliche Verkehrsbetriebe, Fahrzeughersteller und wichtige Unternehmenspartner in Städten wie Köln, Wien oder Brüssel.
Für Shell stellt die Akquisition einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg dar, einer der größten Anbieter von E-Mobilitätlösungen weltweit zu werden. Die Übernahme und Investition in die SBRS GmbH ermögliche es, die führende Position von Shell im Bereich E-Bus-Ladenlösungen zu stärken und auf dem europäischen Markt für E-Lkw-Lösungen sowie in weiteren Segmenten schneller zu wachsen, so der Öl- und Gaskonzern.
"Durch den Kauf von SBRS GmbH können sich Geschäftskunden von Shell auf vollständig integrierte Ladelösungen freuen, um ihre Flotten zu elektrifizieren und zu dekarbonisieren - von Flottendepot-Ladelösungen über Ladepunktmanagement bis hin zur sauberen Energieversorgung", sagt Felix Faber, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Shell Holding GmbH.
Vorbehaltlich der Genehmigung durch die Kartellbehörden wird der Abschluss des Vertrages für Ende 2022 erwartet.
Shell hat sich im Februar 2021 weltweit zum Ziel gesetzt, bis 2050 ein Energieunternehmen mit Netto-Null-Emissionen zu werden. Bis 2025 will Shell weltweit über 500.000 Ladepunkte errichten. Zurzeit verfügt der Konzern nach eigenen Angaben Zugang über mehr als 90.000 Ladepunkten für E-Autos zu Hause, in Unternehmen, auf Shell Tankstellen und unterwegs. Zudem bietet Shell über seine Roaming-Netzwerke über 300.000 Ladepunkte an.
© IWR, 2026
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