Umwandlung in Wasserstoff-Standort: Vattenfall verkauft Heizkraftwerk Moorburg an Hamburger Energiewerke
Die kommunale HEnW übernimmt 94 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Gebäude und die verbliebenen Komponenten sowie das zugehörige Grundstück an der Moorburger Schanze. Über den Kaufpreis haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.
Das Kraftwerk Moorburg ist im Juli 2021 im Rahmen des deutschen Kohleausstiegs stillgelegt worden. Seitdem hat die verbliebene Mannschaft den Rückbau des Kraftwerks vorbereitet. Der tatsächliche Rückbau wird nun von den Hamburger Energiewerken durchgeführt. Die Moorburg GmbH hat umfangreiche Rückstellungen gebildet, um mit den in der Gesellschaft vorhandenen Barmitteln gleicher Höhe die Kosten für den Rückbau abzudecken.
Jens Kerstan, Senator für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft: "Mit dem jetzigen Kauf des Standortes durch das städtische Unternehmen HEnW können wir dort nun die konkrete Planung für eine grüne Energiezukunft umsetzen. Moorburg ist wegen seiner Lage und Anbindung an Leitungen und Transportwege ein idealer Standort für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft. Ein Unternehmenskonsortium, an dem auch die Hamburger Energiewerke beteiligt ist, ist mit den Planungen für eine 100 MW-Elektrolyse bereits weit fortgeschritten."
Unterstützung kommt von der Bundesregierung, die die Pläne für Moorburg im Rahmen der IPCEI-Förderung bei der EU für eine finanzielle Unterstützung vorgeschlagen habe, die Prüfungen auf EU-Ebene laufen derzeit, so Kerstan. Zusammen mit dem Wasserstoff-Industrienetz HH-WIN der städtischen Gasnetzgesellschaft soll am Standort Moorburg der Grundpfeiler für Hamburg als ein führender Wasserstoffstandort gelegt werden.
© IWR, 2026
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