Beratung: Hessen startet Programm für Brennstoffzellen-Heizungen
In einer Brennstoffzellenheizung wird Erdgas nach dem Prinzip der kalten Verbrennung in Strom und Wärme umgewandelt. Für ihren Einsatz spricht dabei nicht nur der Wirkungsgrad – im Vergleich zu weiteren Heizsystemen am Markt verfügen sie über die höchste Energieeffizienz – sondern auch die massiv verminderten Emissionen, so die HA Hessen Agentur GmbH.
Die KfW fördert im Auftrag des Bundes mit dem Programm 433 „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle“ den Einbau von Brennstoffzellenheizungen sowohl für private Verbraucher als auch für gewerbliche Anwender sowie Kommunen. Die Zuschusshöhe beträgt dabei zwischen 7.050 und 28.200 Euro, abhängig von der elektrischen Leistung. Der Zuschuss setzt sich zusammen aus einem festen Sockelbetrag und einer leistungsabhängigen Komponente je angefangene 100 Watt.
Mit der hessischen Brennstoffzellen-Kampagne informiert die LEA Verbraucher und potenzielle gewerbliche Nutzer über die Technologie und das aktuelle Förderangebot sowie die praktische Umsetzung mit dem Anlagenbetrieb. Ein wesentlicher Bestandteil ist dabei auch das Angebot einer kostenfreien Orientierungsberatung: Interessierte können eine Checkliste ausfüllen und an die LEA schicken; daraufhin erhalten sie eine qualifizierte Ersteinschätzung, ob das jeweilige Objekt sich ebenfalls für eine Brennstoffzellenheizung eignet und wie die weiteren Schritte in Richtung Realisierung aussehen. Das Beratungsprogramm wird in den nächsten Wochen u. a. mittels Radiowerbung hessenweit beworben.
© IWR, 2025
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17.05.2019



