Dekarbonisierung der Container-Schifffahrt: Maersk und Goldwind unterzeichnen Vertrag über grünes Methanol für 12 Schiffe
Auf dem Weg dorthin hat das A.P: Moeller-Maersk kürzlich den in der Schiffsbranche ersten großen und langfristigen Abnahmevertrag über eine jährliche Menge von 500.000 Tonnen grünem Methanol mit dem chinesischen Windturbinenhersteller Goldwind abgeschlossen. A.P. Moeller Maersk will mit dem Methanol die ersten 12 bestellten großen methanolfähigen Schiffe des Unternehmens betreiben.
Der Abschluss der Vereinbarung erleichtert Maersk die ersten Schritte auf dem Weg zum Netto-Null-Emissionsziel und unterstützt nach Angaben des Unternehmens die Erwartungen an einen wettbewerbsfähigen Markt für grünes Methanol bis 2030.
"Diese Vereinbarung ist ein Meilenstein für Maersk, da sie uns in die Lage versetzt, unseren Emissionsfußabdruck in diesem Jahrzehnt erheblich zu reduzieren und uns an dem im Pariser Abkommen festgelegten Zielwert von 1,5 Grad Celsius zu orientieren. Damit stellen wir sicher, dass wir unseren Kunden auch in der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts kohlenstoffarme Schifffahrtsdienstleistungen anbieten können", so Rabab Raafat Boulos, Chief Infrastructure Officer bei A.P. Moller-Maersk.
"Mit diesem Projekt wird Goldwind weiterhin die innovative Anwendung neuer Technologien erforschen, die organische Kombination von grüner Elektrizität und grüner Kraftstoffproduktion verfolgen und den Produktionsprozess von grünem Methanol optimieren. Goldwind ist bestrebt, mit Unternehmen aus der grünen Methanolindustrie zusammenzuarbeiten, um grünes Methanol zu einem der wichtigsten und wirtschaftlichsten sauberen maritimen Kraftstoffe der Zukunft zu machen", ergänzt der Goldwind-Vorsitzende Wu Gang.
Das grüne Methanol soll nach Unternehmensangaben mit Windenergie in einer neuen Produktionsanlage in Hinggan League im Nordosten Chinas, etwa 1.000 km nordöstlich von Peking, hergestellt werden. Der Produktionsstart ist für 2026 geplant.
A.P. Moller-Maersk wird sein erstes großes Methanolschiff mit einer Kapazität von 16.000 Containern (TEU) im ersten Quartal 2024 übernehmen.
© IWR, 2026
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10.01.2024



