Energiewende: Kommunen in Bayern sollen Wasserstoff-Pioniere werden
Nürnberg - Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat die Städte und Gemeinden aufgefordert, die bayerische Energiewende zu unterstützen. Zum Auftakt der Messe "Kommunale 2019" warb Aiwanger vor Bürgermeistern und kommunalen Entscheidungsträgern für die Ziele der Energiepolitik der Staatsregierung.
Aiwanger: „Wir wollen neuen Schwung in die Energiewende bringen und haben uns bis 2022 klare Ziele gesetzt. Es soll jährlich eine Leistung von zusätzlich 500 Megawatt Photovoltaik installiert werden. Wir planen pro Jahr mit 100 neuen Windkraftanlagen und 1000 zusätzlichen KWK-Anlagen.“
Zusätzlich fördert Bayern Wasserstoff als „Energieträger der Zukunft“. Aiwanger: „Wir wollen Bayern als Technologieführer im Bereich Wasserstoff-Logistik etablieren, die Entwicklung innovativer Brennstoffzellen-Antriebe für Schiene und Lkw anschieben sowie einen beschleunigten Ausbau des Wasserstoff-Tankstellennetzes ermöglichen.“
Den Entscheidungsträgern aus Städten und Gemeinden empfahl Aiwanger die Zusammenarbeit mit dem in Nürnberg neu gegründeten Zentrum Wasserstoff.Bayern. „Dort bringen wir alle für die Wasserstoffwirtschaft relevanten Akteure zusammen und entwickeln eine bayerische Wasserstoffstrategie,“ so der bayerische Wirtschaftsminister.
© IWR, 2026
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