Großaufträge: Jinko Solar punktet in Brasilien und Israel
Im Rahmen des größten Vertriebsvertrags, den Jinko Solar Co bislang außerhalb Chinas unterzeichnet hat, sollen etwa 4 Millionen Photovoltaikmodule vertrieben werden, was einer installierten Leistung von 2.000 Megawatt (MW) entspricht.
"Der Markt für dezentrale Stromerzeugung wächst in Brasilien in beeindruckender Weise. In diesem Szenario ist die weitere Festigung unserer Partnerschaft mit Aldo im Jahr 2022 ein wichtiger Schritt“, so Alberto Cuter, General Manager von Jinko Solar für Italien und Lateinamerika. Jinko Solar geht davon aus, das Geschäftsvolumen bis Ende 2022 verdoppeln zu können.
Jinko Solar hat zudem einen Liefervertrag über Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 360 MW mit Tadiran Solar Ltd., einem der größten Händler auf dem israelischen Markt, unterzeichnet. Der Vertrag sieht im Zeitraum 2022 bis 2023 die Lieferung der neuesten N-Typ TOPCon-Solarmodule Tiger Neo vor. Mit dem Vertrieb der Jinko Solar-Module will Tadiran Solar Ltd. zu einem der führenden israelischen Unternehmen werden, das komplette und umfassende Solarlösungen anbietet und gleichzeitig seinen lokalen Marktanteil ausbaut, um die Entwicklung der erneuerbaren Energien in Israel voranzutreiben.
„Diese Vereinbarung ist ein Meilenstein in der Wachstumsstrategie von Jinko Solar, da wir die Technologie in allen Aspekten auf die nächste Stufe heben und unseren Kundenstamm im Bereich der dezentralen Energieerzeugung weiter ausbauen", so Anita Li, Geschäftsführerin von ACPC.
Die Aktie von Jinko Solar kann in der laufenden Handelswoche kräftig zulegen. Bis Donnerstagabend verbucht der Kurs des RENIXX-Konzerns ein Plus von 9,7 Prozent auf42,50 Euro (09.12.2021, Schlusskurs, Börse Stuttgart). Im heutigen Handel muss die Jinko Solar-Aktie einen Teil der Gewinne wieder abgeben, aktuell notiert das Papier mit einem Minus von 3,3 Prozent bei 41,12 Euro (10.12.2021, 14:22 Uhr, Börse Stuttgart).
© IWR, 2026
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