Projekt „HyWheels“: Aufbau einer grünen Wasserstoffwirtschaft im Großraum Fulda geplant
Wiesbaden - Im Zuge des Aufbaus einer Wasserstoffwirtschaft unterstützt das Bundesverkehrsministerium (BMVI) über das Programm „HyLand – Wasserstoffregionen in Deutschland“ verschiedene Initiativen. Im Rahmen des kürzlich zu Ende gegangenen Wettbewerbs „HyExperts“ hat u.a. das Projekt „HyWheels“ aus Osthessen einen Zuschlag erhalten.
Rund 30 Netzwerkpartner, darunter auch die ABO Wind AG, wollen den Verkehr im Großraum Fulda klimafreundlicher gestalten und zum Aufbau einer nachhaltigen Wasserstoffwirtschaft beitragen. Konkret geht es bei dem Projekt „HyWheels“ um die Anschaffung von rund 1.000 Brennstoffzellen-Lastkraftwagen sowie Bussen, Lieferwagen und Carsharing-Flotten. Um diese zu betanken, sollen Wasserstofftankstellen an den Knotenpunkten der Autobahnen A4, A5, A7 und A66 entstehen. Erneuerbare Energien sind dabei Teil der Lösung: „Mit Solar- und Windenergie könnten wir über einen Elektrolyseur grünen Wasserstoff produzieren und diesen für die Betankung der Flotten vor Ort nutzen“, so Dr. Thomas Nietsch, Leiter der Abteilung Zukunftsenergien bei ABO Wind. „Zudem würden wir die Versorgung von Brennstoffzellen-Fahrzeugen sicherstellen und Osthessen so zu einem Umschlagpunkt für Wasserstoff in Deutschland machen“, so Nietsch weiter.
Mit der vom BMVI bereitgestellten Summe von 300.000 Euro wollen die Verantwortlichen die Projektideen innerhalb der nächsten 17 Monate bündeln und ein umfassendes Konzept erstellen. Ersten Berechnungen zufolge könnten pro Jahr 115.000 Tonnen Kohlendioxid sowie viele Tonnen Stickoxide eingespart werden.
© IWR, 2026
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