PV-Ausschreibung Juli 2025: Starke Nachfrage bei PV-Freiflächenanlagen und stabile Preise – Bayern dominiert erneut
„Der Wettbewerb sorgt weiterhin für stabile Zuschlagswerte weit unterhalb des Höchstwerts. Seit über einem Jahr sind die Zuschlagswerte auf ähnlichem Niveau“, betonte BNetzA-Präsident Klaus Müller.
Die Zuschlagswerte lagen zwischen 4,00 und 6,26 Cent pro Kilowattstunde, mit einem mengengewichteten Durchschnittspreis von 4,84 ct/kWh. Dieser liegt leicht über dem Niveau der vorherigen Runde (4,66 ct/kWh), bestätigt jedoch den anhaltenden Preiswettbewerb unter den Bietern.
Besonders stark vertreten ist erneut Bayern: 106 Zuschläge mit insgesamt 689 MW entfielen auf Standorte im südlichsten Bundesland – mit großem Abstand vor Rheinland-Pfalz (251 MW, 23 Zuschläge) und Niedersachsen (250 MW, 18 Zuschläge).
Die Ergebnisse unterstreichen den anhaltenden Wettbewerb und das große Interesse an Freiflächen-PV in Deutschland. Laut Bundesnetzagentur schafft das „verlässliche Rahmenbedingungen für die Bieter“.
Die nächste Ausschreibungsrunde für Solaranlagen des ersten Segments findet am 1. Dezember 2025 statt.
© IWR, 2026
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