Windmarkt Nordafrika: Goldwind errichtet erste Windturbine in Ägypten
Nach Fertigstellung sollen die Anlagen jährlich rund 2. Mrd. kWh Windstrom erzeugen, was rechnerisch nach Goldwind-Angaben ausreicht, um den Strombedarf von rund 800.000 Haushalten abzudecken.
Der Windpark wird von Red Sea Wind Energy SAE gebaut und künftig auch betrieben. Red Sea Wind Energy SAE ist ein Konsortium von Engie (35 Prozent), Orascom Construction (25 Prozent), Toyota Tsusho Corporation (20 Prozent) und Eurus Energy Holdings Corporation (20 Prozent).
Das Projekt soll dazu beitragen, den Übergang Ägyptens zur erneuerbaren Stromerzeugung zu beschleunigen und die CO2-Emissionen reduzieren. Der Windpark ist Bestandteil des sog. Nexus of Water-Food-Energy (NWFE)-Programms, einer Initiative, die von der ägyptischen Regierung auf der COP 27 im November 2022 vorgestellt wurde und die zur Energiewende beitragen soll.
Das Windpark Gulf of Suez II-Projekt baut auf den bisherigen Erfolgen des Konsortiums bei der Entwicklung von Ägyptens erstem Independent Power Producer (IPP)-Projekt für erneuerbare Energien auf, das im Oktober 2019 früher als geplant fertiggestellt wurde. Mit dem neuen Projekt steigt die Windkraftleistung des Entwicklerkonsortiums in Ägypten auf rund 760 MW.
Der im regenerativen Aktienindex RENIXX World gelistete chinesische Turbinenhersteller Goldwind hat den dänischen Windkraftriesen Vestas 2022 im weltweiten Ranking von der Spitzenposition verdrängt. Insgesamt wurden 2022 nach einer Auswertung von BloombergNEF (BNEF) Goldwind-Turbinen mit einer Leistung von 12.700 MW (12,7 GW) neu in Betrieb genommen, von denen fast 90 Prozent für den chinesischen Heimatmarkt bestimmt waren. Vestas hat 2022 insgesamt Windturbinen mit einer Leistung von 12.300 MW (12,3 GW) neu in Betrieb genommen. Auf dem dritten Rang folgt mit rund 9.300 MW (9,3 GW) GE Renewable Energy.
© IWR, 2026
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